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Aufbockstrebe mit LED Rück- und Bremslicht, Waben-Optik, schwarz + getönt, 12 V – für Simson

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Aufbockstrebe mit LED-Rück- und Bremslicht ersetzt die serienmäßige Strebe am Heck und bringt Rücklicht und Bremslicht direkt integriert mit. Das Gehäuse ist schwarz mit getönter Scheibe und Wabenmuster, die LED-Einheit ist vormontiert. Rücklicht 12 V / 1 W, Bremslicht 12 V / 2 W, Anschluss über drei Rundstecker.

Auf einen Blick

  • Aufbockstrebe und Heckbeleuchtung in einem Bauteil
  • Waben-Optik hinter getönter Scheibe, Gehäuse in Schwarz
  • LED-Einheit mit E-Prüfzeichen
  • Rücklicht 12 V / 1 W, Bremslicht 12 V / 2 W
  • Vormontiert – anschrauben, drei Stecker verbinden, Funktion prüfen
  • Edelstahlschrauben V2A im Lieferumfang

Technische Daten

Ausführung Aufbockstrebe mit integriertem LED-Rück- und Bremslicht
Optik Gehäuse schwarz, Scheibe getönt, Wabenmuster
Material Gehäuse Kunststoff, 3D-Druck
Rücklicht 12 V / 1 W
Bremslicht 12 V / 2 W
Prüfzeichen LED-Einheit mit E-Nummer
Anschluss 3 Rundstecker: Rücklicht (gelb), Bremslicht (rot), Masse (schwarz)
Kabellänge ca. 300 mm
Befestigung 2 × Schraube M6 × 10 mm, Edelstahl V2A
Verkaufseinheit 1 Stück

Lieferumfang

  • 1 × Aufbockstrebe mit Rück- und Bremslicht
  • 2 × Schraube M6 × 10 mm, Edelstahl V2A

Voraussetzungen am Fahrzeug

Die Strebe wird an der vorhandenen M6-Aufnahme am Heck verschraubt. Voraussetzung ist eine 12-V-Elektrik: An der originalen 6-V-Anlage arbeitet die LED-Einheit nicht zuverlässig.

Prüfe vor dem Anbau, ob Kabelweg und Einbauraum an deinem Moped passen und ob die Kennzeichenbeleuchtung weiterhin vorhanden und funktionsfähig bleibt.

Montage in vier Schritten

  1. Zündung ausschalten und Masse beziehungsweise Batterie abklemmen.
  2. Alte Strebe und, falls vorhanden, das bisherige Rücklicht demontieren.
  3. Neue Strebe mit den beiden M6-Edelstahlschrauben ansetzen und gleichmäßig anziehen – mäßiges Drehmoment, das Gehäuse ist aus Kunststoff.
  4. Kabel scheuerfrei verlegen: gelbe Leitung an das Rücklicht, rote an das Bremslicht, schwarze an Masse. Anschließend Standlicht und Bremslicht prüfen.

Wichtig: Die Strebe ist keine Wheeliebar. Sie ist nicht für Stunts, Tricks oder als Auflagepunkt bei Wheelies vorgesehen und trägt kein Fahrergewicht.

Zulassung und Prüfzeichen

Die verbaute Leuchteinheit trägt eine E-Nummer. Ob und in welchem Umfang der Anbau an deinem Fahrzeug ohne Eintragung zulässig ist, richtet sich nach dem beiliegenden Prüfzeichen beziehungsweise den Unterlagen zum Teil sowie nach der Ausführung deines Mopeds.

Achte darauf, dass Rücklicht, Bremslicht und Kennzeichenbeleuchtung nach dem Umbau vollständig funktionieren.

Häufige Fragen zu diesem Artikel

Passt die Aufbockstrebe an eine 6-V-Simson?

Nein. Rück- und Bremslicht sind für 12 V ausgelegt und arbeiten an 6 V nicht zuverlässig. Mit einem 12-V-Umbau oder einer 12-V-Zündanlage passt die Einheit. Ein Vorwiderstand ersetzt den Umbau nicht.

Ersetzt die Strebe das originale Rücklicht?

Ja. Rücklicht und Bremslicht sind in der Strebe integriert, das serienmäßige Rücklicht kann entfallen. Die drei Leitungen werden an den vorhandenen Rücklicht- und Bremslichtkreis sowie an Masse angeschlossen.

Kann ich das Moped daran aufbocken oder darauf stehen?

Nein. Die Strebe ist ein Optik- und Beleuchtungsteil mit Kunststoffgehäuse. Sie ist nicht als Wheeliebar, Trittfläche oder Hebelpunkt gedacht. Belastung in diese Richtung beschädigt Gehäuse und LED-Einheit.

Wie wird das Bremslicht angeschlossen?

Über den roten Rundstecker am vorhandenen Bremslichtkreis, also am Bremslichtschalter des Fußbrems- oder Handbremshebels. Gelb übernimmt das Rücklicht, Schwarz die Masse.

Ist ein 3D-gedrucktes Gehäuse haltbar genug?

Für den vorgesehenen Einsatz als Beleuchtungsträger ja. Wie jedes Kunststoffteil verträgt es keine Schlagbelastung und kein hohes Anzugsmoment. Nach einem Umfaller gehören Gehäuse, Schrauben und Kabel kontrolliert.

Blinker, Sturzpads und Sturzpads mit Blinker: der Überblick

Sturzpads sind kurze Prallkörper, die seitlich am Rahmen oder an der Federbeinaufnahme verschraubt werden und bei einem Umfaller den ersten Kontakt mit dem Boden übernehmen. Blinker sind die vorgeschriebenen Fahrtrichtungsanzeiger. Kombinierte Sturzpads mit Blinker führen beide Funktionen in einem Bauteil zusammen und ersetzen den serienmäßigen Blinker an der jeweiligen Position.

Was Sturzpads leisten – und was nicht

Ein Sturzpad verteilt die Aufprallkraft auf einen definierten Punkt statt auf Lack, Kotflügel, Fußraste oder Hebel. Das reduziert typische Umfaller-Schäden im Stand und bei niedriger Geschwindigkeit. Ein Sturzpad ist kein Sturzbügel: Es verhindert keinen Sturz und schützt weder Motor noch Fahrer.

Nach einem Sturz sollten Pad, Schraube, Gewinde und Kabelführung kontrolliert werden. Auch bei äußerlich heilem Pad kann die Schraube verbogen oder das Gewinde gelängt sein.

LED oder Glühlampe im Blinker?

  • Leistungsaufnahme: LED meist 0,4 bis 3 W, Glühlampe meist 10 bis 21 W
  • Ansprechzeit: LED sofort auf voller Helligkeit, Glühlampe mit kurzer Anlaufzeit
  • Vibrationsfestigkeit: LED hoch, da kein Glühfaden verschleißt
  • Blinkgeber: LED braucht einen lastunabhängigen Blinkgeber, Glühlampe kommt mit dem Serienteil aus
  • Bauform: LED-Einheiten bauen flacher, ein Reflektor braucht mehr Platz

Die niedrige Stromaufnahme ist der Grund für das häufigste Problem beim Umbau: Thermische Blinkgeber aus der Serie brauchen Last, um zu takten. Fehlt sie, blinkt es zu schnell, bleibt im Dauerlicht oder setzt ganz aus. Ein lastunabhängiger elektronischer Blinkgeber löst das sauber; Widerstände sind nur die Notlösung.

6 Volt oder 12 Volt: der wichtigste Check vor dem Kauf

Viele Simson-Modelle laufen ab Werk mit 6 V. LED-Einheiten für 12 V arbeiten daran nicht korrekt – sie leuchten zu dunkel oder bleiben dunkel. Wer noch die originale 6-V-Anlage fährt, braucht entweder ein 6-V-Bauteil oder einen kompletten Umbau auf 12 V mit passender Zündanlage, Reglereinheit und Verbrauchern.

Die Spannung steht in den technischen Daten jedes Artikels. Im Zweifel hilft ein Blick auf die Grundplatte beziehungsweise die Zündanlage.

Kennziffer auf dem Blinkerglas: vorn oder hinten?

Geprüfte Blinkleuchten tragen ein E-Prüfzeichen mit einer Kategorie-Kennziffer. Bei Zweirädern steht die 11 für die vordere und die 12 für die hintere Blinkleuchte. Die Kennziffer entscheidet, an welcher Position eine Leuchte verbaut werden darf – vertauschen ist kein Detail, sondern ein Mangel.

  • Kennziffer 11: Blinkleuchte vorn
  • Kennziffer 12: Blinkleuchte hinten
  • Kennziffer 5 oder 6: seitliche Zusatzblinkleuchte

Zulassung: was im öffentlichen Straßenverkehr gilt

Für Blinkleuchten gilt: ohne E-Prüfzeichen, ohne passende Kennziffer oder mit falschem Anbau kein legaler Betrieb. Auch Anbauhöhe, Abstand zueinander und Leuchtfarbe sind geregelt.

Sturzpads sind bauartbedingt Anbauteile. Ohne Teilegutachten oder Teiletypgenehmigung sind sie im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig und nur für Show-, Renn- oder Offroad-Einsatz vorgesehen; der Anbau kann die Betriebserlaubnis erlöschen lassen. Einzelne Sturzpad-Sets sind inzwischen mit Genehmigung erhältlich – ob ein Artikel eine hat, steht in seinen Produktdaten. Diese Angaben sind eine Orientierung und keine Rechtsberatung: Verbindlich ist immer das Dokument zum konkreten Teil.

Montage: die fünf Punkte, an denen es scheitert

  1. Strom weg. Zündung aus, Masse beziehungsweise Batterie abklemmen, dann arbeiten.
  2. Drehmoment. Kunststoff- und Alu-Pads reagieren empfindlich auf Überdrehen. Mäßig anziehen, Herstellerangabe beachten.
  3. Kabelweg. Leitungen scheuerfrei und mit Bewegungsspielraum für die Hinterradschwinge verlegen, an Kanten schützen.
  4. Masse. Ein sauberer, blanker Massepunkt löst mehr Blinkerprobleme als jedes neue Bauteil.
  5. Funktionsprobe. Beide Seiten, Kontrollleuchte und Blinkfrequenz vor der ersten Fahrt prüfen.

Häufige Fragen zu Blinkern und Sturzpads

Ja, sofern Aufnahme, Spannung und Kennziffer passen. Die Kombi-Pads übernehmen die Funktion des Serienblinkers an derselben Position. Der Serienblinker wird komplett demontiert, die Kabel werden am vorhandenen Blinkerkreis angeschlossen.

Weil dem Blinkgeber die Last fehlt. LED-Einheiten ziehen einen Bruchteil des Stroms einer Glühlampe, thermische Blinkgeber takten dadurch falsch. Ein lastunabhängiger elektronischer Blinkgeber stellt die normale Blinkfrequenz wieder her.


Die Teile in dieser Kategorie sind kompatibel mit Simson S51, S50, S53, S70, S83, SR50, SR80, Schwalbe KR51/1, KR51/2, Star SR4-2, Sperber SR4-3, Habicht SR4-4 und Duo 4/1. Bitte prüfe die genaue Kompatibilität immer in der jeweiligen Produktbeschreibung.

In der Regel Innensechskant- oder Ringschlüssel in M8-Größen, ein Drehmomentschlüssel für die Kontrolle, Kabelbinder für die Leitungsführung und ein Multimeter für die Funktionsprüfung. Löten ist nur bei Umbauten ohne Steckverbinder nötig.


Nein. 12-V-LED-Einheiten arbeiten an 6 V nicht zuverlässig. Nötig ist ein Umbau der gesamten Anlage auf 12 V oder ein Bauteil in 6 V. Ein Vorwiderstand ersetzt den Umbau nicht.


Für den öffentlichen Straßenverkehr ja. Ohne Teilegutachten oder Teiletypgenehmigung sind Sturzpads dort nicht zulässig. Für Show- und Offroad-Einsatz spielt das keine Rolle. Die Angabe steht in den Produktdaten des jeweiligen Artikels.


Sie nehmen Energie auf und schützen Anbauteile bei Umfallern und langsamen Stürzen. Bei höherem Tempo verformen sich Pad und Schraube. Danach gehören beide getauscht und die Aufnahme geprüft.