Waben Sturzpads vorn, schwarz, 3D-Druck – für Simson S50, S51, S70, SR50, SR80 (Paar)

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Waben Sturzpads vorn schützen Gabel, Felge und Bremsschild bei Umfallern und langsamen Stürzen. Die Pads werden im 3D-Druckverfahren aus PETG mit sichtbarer Wabenstruktur gefertigt und sind durchgehend schwarz. Montiert werden sie vorn an der Steckachse: ein Pad auf das Achsende, eines auf die Mutter mit Schlüsselweite 19. Lieferung als Paar.

Auf einen Blick

  • Sturzschutz für die Vorderachse – schützt Gabelholm, Felgenrand und Bremsschild
  • Wabenstruktur: gibt bei Belastung kontrolliert nach statt hart zu brechen
  • Durchgehend schwarz, passt zu schwarzen Gabelholmen und Elox-Teilen
  • Material PETG – hält bis rund 80 °C und bleibt zäh statt spröde
  • Werkzeuglos im Wortsinn: wird mit dem Schonhammer aufgesetzt, nichts wird geschraubt
  • Verkaufseinheit: 1 Paar (2 Stück)

Technische Daten

Ausführung Sturzpad / Crashpad vorn, Wabendesign
Farbe Schwarz
Fertigung 3D-Druck
Material PETG
Befestigung aufgesetzt mit Schonhammer, ohne Schrauben
Montageposition Steckachse vorn: Achsende und Mutter SW19
Beleuchtung Keine – reines Sturzpad ohne LED
Verkaufseinheit 1 Paar (2 Stück)
Zulassung Nicht nach StVZO zugelassen
Hersteller downshift

Lieferumfang

  • 2 × Waben Sturzpad vorn, schwarz (1 Paar)

Schrauben sind nicht nötig und liegen deshalb nicht bei. Die Pads werden auf die vorhandene Steckachse und ihre Mutter aufgesetzt.

Passend für

Die Pads passen an die Vorderachse von Simson S50, S51, S70, SR50 und SR80. Die Elektrik spielt keine Rolle: Sie enthalten keine Beleuchtung und funktionieren an 6 V und 12 V gleichermaßen.

Prüfe vor dem Anbau, was an deiner Achse sitzt. Bei getauschter Telegabel, anderer Steckachse oder einem Umbau auf Scheibenbremse können Durchmesser und Überstand abweichen.

Montage in drei Schritten

  1. Moped sicher aufbocken und das Vorderrad entlasten. Achsende und Mutter sauber wischen.
  2. Ein Pad auf das herausstehende Ende der Steckachse setzen und mit einem Schonhammer gleichmäßig aufklopfen.
  3. Das zweite Pad auf die Mutter SW19 der Gegenseite setzen und ebenso aufklopfen.

Wichtig: Nur mit einem Schonhammer aus Gummi oder Kunststoff arbeiten. Ein Stahlhammer zerschlägt das Pad. Klopf gleichmäßig von mehreren Seiten, damit es gerade aufsitzt und sich nicht verkantet.

Weil die Pads über Reibschluss halten und nicht verschraubt sind, gehören sie nach der ersten Ausfahrt und nach jedem Sturz auf festen Sitz geprüft.

Zulassung im Straßenverkehr

Die Sturzpads sind nach StVZO nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen und tragen kein E-Prüfzeichen. Vorgesehen sind sie für Show-, Renn- und Offroad-Einsatz. Ein Anbau im öffentlichen Verkehr kann die Betriebserlaubnis erlöschen lassen.

Eine Eintragung per Einzelabnahme kann im Einzelfall möglich sein, hängt aber vom jeweiligen Prüfer ab und lässt sich nicht zusagen.

Häufige Fragen zu diesen Sturzpads

Sind die Pads für den Straßenverkehr erlaubt?

Nein. Es gibt keine StVZO-Zulassung und kein E-Prüfzeichen für diese Sturzpads. Sie sind für den Einsatz abseits des öffentlichen Straßenverkehrs gedacht.

Sind Schrauben dabei?

Nein, und sie werden auch nicht gebraucht. Anders als die hinteren Pads werden die vorderen nicht verschraubt, sondern mit dem Schonhammer auf Achsende und Mutter aufgesetzt.

Halten aufgeklopfte Pads wirklich?

Ja, sofern sie gerade und vollständig aufsitzen. Der Halt kommt über die Presspassung. Prüf sie nach der ersten Fahrt einmal nach – sitzt eines locker, war es nicht weit genug aufgeklopft.

Passen die Pads an eine 6-V-Simson?

Ja. Die Pads enthalten keine Elektronik und keine LED, deshalb ist die Bordspannung ohne Bedeutung.

Wie viel Schutz bieten Sturzpads wirklich?

Sie nehmen bei Umfallern und langsamen Stürzen Energie auf und halten Gabel, Felgenrand und Bremsschild vom Boden fern. Ein Sturzbügel sind sie nicht – bei höherem Tempo ersetzen sie keinen Rahmenschutz.

Brauche ich vorn und hinten welche?

Hinten deckt den häufigsten Fall ab, weil die Simson beim Umkippen meist auf Seitendeckel und Fußraste landet. Vorn schützt die Gabel, wenn das Moped über das Vorderrad abkippt – etwa beim Rangieren oder wenn der Ständer wegrutscht. Zusammen decken beide Sätze die typischen Standschäden ab.

Warum PETG und nicht PLA?

Weil die Pads draußen sitzen und Stöße abbekommen. PLA wird ab etwa 60 °C weich und bricht spröde. PETG hält bis rund 80 °C und gibt unter Last nach, statt zu splittern – genau das soll ein Sturzpad tun.

Herstellerangaben nach GPSR

downshift, Hauptstraße 10, 38533 Vordorf, Deutschland, downshift.de@gmail.com

Wie entstehen diese Teile?

Jedes Teil wird auf Bestellung gedruckt, nicht aus dem Regal genommen. Das ist der Grund, warum es Formen und Farben gibt, die kein Spritzgusshersteller anbieten würde: Bei Stückzahlen unter ein paar tausend lohnt sich keine Form.

Der Nachteil ist die Lieferzeit. Ein Teil liegt nicht fertig da, es muss erst durch den Drucker. Dafür bekommst du Varianten, die es sonst nirgends gibt.

Welches Material hält am Moped?

Das hängt davon ab, wo das Teil sitzt. Ein Moped steht im Sommer in der Sonne, und unter einer schwarzen Verkleidung werden 60 bis 70 °C schnell erreicht — genau der Bereich, in dem billiges PLA anfängt weich zu werden.

Für alles, was draußen bleibt, sind UV-stabile Materialien Pflicht. PETG hält Temperatur bis etwa 80 °C und verzeiht Stöße, ASA geht bis rund 100 °C und ist zusätzlich UV-stabil, also die erste Wahl für Teile in direkter Sonne. Mechanisch belastete Teile brauchen faserverstärkte Werkstoffe.

Welches Material konkret verbaut ist, steht bei jedem Artikel in den technischen Daten. Wenn du unsicher bist, frag nach — ein Teil aus dem falschen Material ist rausgeworfenes Geld.

Wie genau passt ein gedrucktes Teil?

Gedruckte Teile werden auf das Originalmaß konstruiert, arbeiten aber mit Toleranzen im Zehntelbereich. Bei Steckverbindungen und Schlüsseln ist das gewollt: zu stramm bricht, zu locker hält nicht.

Bei Simson-Teilen kommt dazu, dass viele Fahrzeuge längst Nachbauteile verbaut haben. Ein Zündschloss von MZA hat nicht zwingend dieselben Maße wie ein originales aus DDR-Produktion. Steht bei einem Teil eine Einschränkung, dann steht sie da aus Erfahrung.

Wie pflege ich ein 3D-Druck-Teil?

Warmes Wasser und Spülmittel, mehr nicht. Was du meiden solltest, sind aggressive Felgenreiniger, Bremsenreiniger und Aceton — die greifen je nach Kunststoff die Oberfläche an oder lösen sie ganz.

Beim Waschen mit dem Hochdruckreiniger Abstand halten. Die Schichtstruktur ist dicht, aber ein Strahl aus zehn Zentimetern trennt Schichten auf.

Warum kaufen, wenn es die Datei kostenlos gibt?

Weil zwischen Datei und brauchbarem Teil eine Menge liegt. Die freien Modelle auf den Plattformen sind oft für PLA ausgelegt, ohne Rücksicht auf Sonne und Wärme, und die Druckparameter musst du selbst finden.

Wer einen Drucker hat und Spaß am Einstellen, ist mit den freien Dateien gut bedient. Alle anderen zahlen hier für ein Teil, das auf Material, Wandstärke und Belastungsrichtung hin ausgelegt ist und beim ersten Versuch passt.

Sind gedruckte Teile eintragungspflichtig?

Reine Zubehör- und Optikteile wie Zündschlüssel oder Schlüsselhalter sind unkritisch. Teile, die am Fahrzeug sichtbar angebaut werden oder in die Betriebserlaubnis eingreifen, sind es nicht automatisch.

Ob ein Teil zulassungsrelevant ist, steht bei jedem Artikel in der Beschreibung und in der Datentabelle. Im Zweifel gilt: kein Hinweis heißt nicht automatisch unbedenklich — frag nach.